WENN DIE WORTE BILDER MALEN


Grußwort  

Liebe Kinder, liebe Eltern,
liebe Freundinnen und Freunde des Bilderbuchs,

„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.“

Dieses Zitat des deutschen Schriftstellers Jean Paul passt genau zu dem Motto der diesjährigen Gießener Bilderbuchtage „Wenn die Worte Bilder malen“.

Bücher sind das Tor zu einer anderen Welt. Sie erzählen uns Geschichten und öffnen unseren Blick. Bücher regen die Phantasie an und machen neugierig und Lust auf mehr, auf neue Welten und spannende Geschichten.

Bilderbücher stellen den Einstieg in die große Welt der Literatur dar. Dass mit dem Vorlesen und mit der Beschäftigung mit (Bilder-)Büchern nicht früh genug begonnen werden kann, zeigt eine Studie der Stiftung Lesen aus dem vergangenen Jahr: Es gehe hierbei nicht ausschließlich um den Spracherwerb, sondern auch um die emotionale Komponente dieses Rituals. Gute Gefühle wie Sicherheit, Nähe und Geborgenheit, eben ein „Wohlfühl-Ritual“ zu schaffen, spielen eine ebenso große Rolle. Je früher damit begonnen werde, desto wahrscheinlicher seien Bücher dann selbstverständlich ein Teil des weiteren Lebens, so die Studie.

Die Initiatoren der Gießener Bilderbuchtage, die nunmehr zum 9. Mal stattfinden, bieten hierfür hervorragende Möglichkeiten. Sie rücken die wichtige Funktion des Bilderbuchs in den Fokus und sorgen einmal mehr mit einem abwechslungsreichen Programm dafür, dass die Lesemotivation und die Lust auf das Lesen gefördert werden. Dafür danke ich Ihnen sehr.

Ganz besonders freut es mich, dass auch in diesem Jahr zahlreiche Gießener Einzelhändler und Institutionen zum Gelingen der Gießener Bilderbuchtage beitragen. Dafür möchte ich allen Mitwirkenden meinen herzlichsten Dank für ihr großes Engagement rund um diese schöne Veranstaltung aussprechen.

Ich wünsche ganz besonders den kleinen Noch-Zuhörerinnen und –zuhörern und den Leseanfängerinnen und -anfängern, dass die Bilderbuchtage sie für das Lesen und Vorlesen begeistern und sie den Weg zu Büchern und zur Literatur finden und – ganz nach Paul – „wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.“.

Ihre

Dietlind Grabe-Bolz

Oberbürgermeisterin